Die Verwirklichung von Ultraschallgeräten, die eine Mikro-Zahnreinigung ermöglichen, stellt eine Revolution im Bereich der Zahnreinigung, Vorbeugung und Mundhygiene dar. Seit Jahrzehnten konnten Zähne nur durch Abrieb mittels „Schmirgelstoffen“ in Zahnpasten und mit Bürsten gereinigt werden. Jetzt erlauben spezielle Ultraschallgeräte eine reibungslose, wesentlich effizientere Reinigung der Zähne, ohne Reibung, ohne Bewegung und ohne „Schmirgelstoffe“. Zusätzlich garantiert der Ultraschall eine bisher nicht gekannte Vorbeugung und hat heilende Auswirkungen.
Mikro-Zahnreinigung
Profi-Zahnpflege für zuhause durch neues Mikro-Reinigungsverfahren mit Ultraschall
Moderne Ultraschall-Geräte sind die "beste Symphonie für die Zähne"
Eine Wohltat für Zähne und ZahnfleischDie neue Broschüre "Parodontitis - Prävention, Früherkennung, Therapie" vom Deutschen Grünen Kreuz warnt eindringlich vor den immer noch unterschätzten, vielfältigen Wechselbeziehungen zwischen einer bakteriellen Zahnbetterkrankung (Parodontitis) und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronischen Atemwegserkrankungen, Diabetes und vielem mehr. "Man geht davon aus", so die Autoren, "dass entzündungsfördernde Botenstoffe, die bei einer Parodontitis stetig ausgeschüttet werden, über die Blutbahn in andere Körperregionen gelangen und so auf den ganzen Körper einwirken."
Die Vierte Deutsche Mundgesundheitsstudie (DMS IV) aus dem Jahre 2006 zeigt, dass Paradontitis eine Volkskrankheit ist mit immer noch stark ansteigenden Zahlen: 40 Prozent der Bevölkerung haben eine parodontale Erkrankung mittleren Schwergrades. Und 6 Prozent der 35- bis 44-jährigen sowie 18 Prozent der Senioren im Alter von 65 bis 74 Jahren leiden sogar an einer schweren Entzündung des Zahnhalteapparates. Mit allen damit verbundenen Risiken und Konsequenzen. Nur mit einer sorgfältigen Mundhygiene kann die Entstehung einer Parodontitis in der Regel verhindert werden. Zahnärzte und Wissenschaftler raten deshalb zu mindestens einer professionellen Zahnreinigung pro Jahr, die in den Zahnarztpraxen von Prophylaxe-Assistentinnen oder Dental-Hygienikerinnen vorgenommen wird.
Die gesetzlichen Krankenkassen bezahlen allerdings nur einmal im Jahr eine Zahnreinigung und auch nur das Entfernen des Zahnsteins. Deshalb ist die regelmäßige und sorgfältige Zahnreinigung und Mundhygiene zuhause von allergrößter Bedeutung.
Dem interessierten Anwender öffnet sich heute ein El Dorado von Handbürsten der unterschiedlichsten Größen und Formen und Härtegraden. Außerdem gibt es elektrische Bürsten, Bürsten mit oszillierend-rotierender Technologie, so genannte "Schall"-Bürsten und vieles mehr. Generell gilt: elektrische Bürsten - im Gegensatz zur Handbürste - erleichtern den Anwendern die Zahnreinigung ein wenig. Beim Vergleich von Elektromodellen fand die Stiftung Warentest heraus, dass Modelle mit rotierendem Rundkopf den "schallaktiven" nicht überlegen sind. Für alle Modelle, ob Handbürste oder die unterschiedlichsten Formen von Elektrobürsten gilt jedoch: sie reinigen die Zähne so, wie es seit vielen Jahrzehnten getan wird: wir "schrubben" die Zähne. Das heißt: ob mit der Handbürste oder elektrisch: die Bürsten werden über die Zähne hinweg bewegt. Mit allen damit verbundenen Risiken für den Zahnschmelz und das Zahnfleisch bei nicht korrekter Anwendung (z.B. zuviel Druck).
Die Bildung von MikrobläschenIm Gegensatz zu allen oben genannten Reinigungsverfahren (Makroreinigung) setzt die neue Mikroreinigung auf eine komplett andere, "bewegungs-", fast schon berührungsfreie Ultraschalltechnologie, die zudem, und das ist ein unschätzbarer Vorteil, auch an Stellen im Mundraum reinigt, wo kein Makroreinigungsverfahren wirken kann, auch keine Zahnseide oder Interdentalbürstchen. Die Ultraschallwellen dringen in die kleinsten Zwischenräume ein, auch bei Zahnspangen und insbesondere auch bei Implantaten. Ohne mechanischen Druck reinigen Sie dabei wirkungsvoll und nachhaltig Zähne, Zahnfleisch, Gaumen und Zunge.
"Zahnreinigung mit Ultraschall ist heute das Nonplusultra einer effizienten und zeitgemäßen Zahnreinigung, erst recht für alle Bundesbürger, die sich für Zahnimplantate entschieden haben und deren Vorteile nach Möglichkeit ein Leben lang genießen wollen, was heute möglich ist. Wir setzen deshalb in unserem Institut ausschließlich die neuen Ultraschall-Zahn"bürsten" der Firma EMAG aus Mörfelden-Walldorf ein. Und das mit beeindruckenden Ergebnissen", so Dr. Dr. Roland Streckbein, Leiter des Instituts für zahnärztliche Implantologie (IZI) in Limburg an der Lahn. "Wer am wirkungsvollsten einer Parodontitis oder einer Periimplantitis (krankhafte Veränderungen des Implantatumgebenden Gewebes) vorbeugen will, sollte mindestens zweimal am Tag das neue Mikro-Reinigungsverfahren für die Zähne einsetzen", empfiehlt der Implantologe, der in seinem Institut alle implantologischen Therapiemöglichkeiten für Patienten sowie akademische Fort- und Weiterbildungsangebote für Zahnärzte, Ärzte und Zahntechniker unter einem Dach vereint (mehr Infos siehe http://www.izi-online.de, auch http://www.bego-implantology.com).
Ultraschall-Zahnbürsten (nicht zu verwechseln mit den so genannten "Schallbürsten", die nach herkömmlichem Makro-Reinigungsverfahren arbeiten, also die Zähne immer noch "schrubben") wandeln über eine moderne Elektronik die elektrische Energie vom aufladbaren Akku (Akku befindet sich im Handteil des Ultraschallgerätes) in gesundheitlich unbedenkliche Ultraschallwellen mit maximal 1,6 Millionen Schwingungen/Impulse pro Sekunde um. Über den Ultraschallaufsatz und durch eine Ultraschall-Zahncreme wie auch durch den Speichel werden die nicht hörbaren Schwingungen auf die Zähne, das Zahnfleisch, den Gaumen und auch die Zunge übertragen. Der Ultraschall bildet dabei Millionen von Mikrobläschen, die aufgrund ihrer geringen Größe in kleinste Zwischenräume eindringen können. Dort "implodieren" sie und entfernen dabei Vereinreinigungen wie Speisereste, Zahnstein, Plaque, Bakterien usw. Die Ultraschallbewegung transportiert die Verunreinigungen dann nach außen.
Zahnärzte setzen Ultraschall bereits seit vielen Jahren sehr erfolgreich bei der professionellen Zahnreinigung ein. Jetzt kann sich diese Mikro-Technologie erstmals auch jeder Bundes- bürger für die tägliche Zahnpflege zuhause leisten.